SCHOTT Solar AG

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DGAP-News News vom 08.10.2008

SCHOTT Solar AG sagt Börsengang zum jetzigen Zeitpunkt ab

SCHOTT Solar AG / Börsengang

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SCHOTT Solar AG sagt Börsengang zum jetzigen Zeitpunkt ab • Drastische Verschlechterung des Kapitalmarktumfelds • Finanzierung der weiteren Ausbaupläne auch ohne Börsennotiz gesichert
Mainz, 8. Oktober 2008 – Die SCHOTT Solar AG hat gemeinsam mit der SCHOTT AG und den Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners Commerzbank, Deutsche Bank und J.P. Morgan beschlossen, den Börsengang zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchzuführen.

Die erneut drastischen Verschlechterungen der Bedingungen an den internationalen Kapitalmärkten in den letzten Tagen haben zu dieser Entscheidung geführt. An ihren Wachstumsplänen hält die SCHOTT Solar AG gleichwohl fest. Die Finanzierung ist durch die SCHOTT AG gesichert.
'Dass wir mit unserem Geschäftsmodell und der Umsetzung unserer Strategie auf dem richtigen Weg sind, hat uns das durchweg positive Investoren-Feedback gezeigt. Ein sich in so kurzer Zeit derart verschlechterndes Kapitalmarktumfeld war nicht absehbar und lässt einen für alle Beteiligten erfolgreichen Börsengang momentan nicht zu. Trotzdem wollen wir unsere Expansionspläne auch weiterhin konsequent umsetzen', erklärte Dr. Martin Heming, CEO der SCHOTT Solar AG.
In den stark wachsenden Geschäftsbereichen Concentrated Solar Power (CSP), wo sich SCHOTT Solar als Markt- und Technologieführer sieht, und Photovoltaics (PV) sollen die Aktivitäten zukünftig weiter deutlich ausgebaut werden. Hierzu sind insbesondere Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in den Ausbau der Produktionskapazitäten in Europa und den USA geplant. Insbesondere die USA stellen nach Ansicht der Gesellschaft einen wichtigen Zukunftsmarkt für Solarenergie dar. Hier sind durch die Verlängerung und Erweiterung der steuerlichen Förderung erneuerbarer Energien, den so genannten Investment Tax Credits (ITC), nachhaltig positive Impulse zu erwarten.

Neben der gesicherten Ausbauplanung lassen auch die jüngsten operativen Entwicklungen einen positiven Ausblick zu: 'Wir liegen mit der bisherigen Umsetzung unserer Ziele voll im Plan und haben damit auch einen wesentlichen Grundstein für unser künftiges Wachstum gelegt. An diese erfolgreiche Entwicklung wollen wir auch in Zukunft anknüpfen. Im Anschluss an eine nachhaltige Beruhigung des Kapitalmarktumfelds werden wir das weitere Vorgehen prüfen', führt Dr. Martin Heming aus.
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NICHT ZUR VERBREITUNG, WEDER DIREKT NOCH INDIREKT, IN DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, KANADA, JAPAN UND AUSTRALIEN. * * * 

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Über die SCHOTT Solar AG:
SCHOTT Solar ermöglicht mit ihren hochwertigen Produkten, das nahezu unerschöpfliche Potenzial der Sonne als erneuerbare Energiequelle zu nutzen. Zu diesem Zweck produziert SCHOTT Solar wesentliche Komponenten für Photovoltaikanwendungen und Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie. In der Photovoltaikindustrie gehört das Unternehmen zu den wenigen integrierten Herstellern von kristallinen Siliziumwafern, Solarzellen und Photovoltaikmodulen. Die Herstellung der Wafer erfolgt dabei überwiegend im Joint Venture WACKER SCHOTT Solar GmbH, durch das auch die Siliziumversorgung als Voraussetzung für ein starkes Wachstum langfristig gesichert ist. Auch in der Dünnschichttechnologie zählt sich SCHOTT Solar wegen ihrer über 20-jährigen Erfahrung zu den richtungsweisenden Unternehmen. Bei der Produktion von Receivern für Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie sieht sich SCHOTT Solar als Markt- und Technologieführer. Die Receiver sind Schlüsselkomponenten von Großkraftwerken, die auf Basis der Parabolrinnentechnologie zentral Strom aus Sonnenenergie erzeugen und damit ganze Städte versorgen können. SCHOTT Solar produziert in Deutschland, der Tschechischen Republik, den USA und in Spanien. Die Innovationskraft und technologische Kompetenz von SCHOTT Solar reichen zurück bis in die späten 1950er Jahre. Hauptaktionärin der SCHOTT Solar AG ist die SCHOTT AG, Mainz. SCHOTT entwickelt Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme für die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2006/2007 mit rund 16.700 Mitarbeitern einen globalen Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro.
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Presse und Öffentlichkeitsarbeit  
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08.10.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
 
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