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DGAP-News News vom 24.09.2019

Formycon AG: Formycon veröffentlicht Halbjahresergebnis 2019

DGAP-News: Formycon AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Zwischenbericht

24.09.2019 / 07:25
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Pressemitteilung // 24. September 2019
 

Formycon veröffentlicht Halbjahresergebnis 2019
 

- Konzernumsatz in Höhe von 17,2 Millionen Euro entspricht Planungen
 

- EBITDA mit -0,2 Millionen Euro und Ergebnis mit -0,7 Millionen Euro wie erwartet
 

- Entwicklung der Projekte kommt deutlich voran
 

München - Die Formycon AG (ISIN: DE000A1EWVY8/ WKN: A1EWVY) hat heute ihr Finanzergebnis für das erste Halbjahr 2019 bekanntgegeben.
 

Die wirtschaftlichen Kennzahlen der Formycon-Gruppe entwickelten sich zum Stichtag des 30. Juni 2019 wie prognostiziert. Der Umsatz des Konzerns, der neben der AG die beiden Teilgesellschaften Formycon Project 201 GmbH und Formycon Project 203 GmbH sowie die Beteiligung an der FYB202 GmbH & Co. KG umfasst, betrug in den ersten sechs Monaten 2019 insgesamt 17,2 Millionen Euro (H1/2018 inkl. Sondereffekt in Höhe von 8,5 Millionen Euro: 24,6 Millionen Euro).
 

In der aktuellen Unternehmensphase fokussiert sich die Formycon-Gruppe auf Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten für die eigenen bzw. die auslizenzierten Biosimilar-Projekte. Aus diesen Entwicklungsleistungen resultieren auch die derzeitigen Umsatzerlöse. Nach einer erfolgreichen Zulassung der Produkte ist Formycon zudem an den späteren Vermarktungserlösen der jeweiligen Lizenzpartner beteiligt. Derzeit fokussiert sich das Unternehmen auf drei Hauptprojekte für Biosimilars, die jeweils auf Milliardenmärkte abzielen.
 

Im Projekt FYB201, einem Biosimilar-Kandidaten zum Referenzarzneimittel Lucentis(R)1), steht die Einreichung der Zulassungsunterlagen durch den Lizenzpartner Bioeq IP AG bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA kurz bevor. FYB202, ein Biosimilar-Kandidat zum Referenzarzneimittel Stelara(R)2), steht unmittelbar vor dem Übertritt in die klinische Prüfung. Im Projekt FYB203, einem Biosimilar-Kandidaten zum Referenzarzneimittel Eylea(R)3), ist der Start der klinischen Phase III für Mitte 2020 geplant.
 

Das Konzern-Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf minus 0,2 Millionen Euro (H1/2018 inkl. Sondereffekt: 8,63 Millionen Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) summierte sich auf minus 0,7 Millionen Euro (H1/2018 inkl. Sondereffekt: 8,23 Millionen Euro). Das Konzern-Periodenergebnis lag zum 30. Juni 2019 bei minus 0,7 Millionen Euro gegenüber 7,59 Millionen im Vorjahreszeitraum.
 

Für das Gesamtjahr 2019 rechnet Formycon auf Konzernebene mit Erlösen von rund 35,0 Millionen Euro. Wie auch in den vergangenen Jahren, zeigt sich die finanzielle Ausstattung des Konzerns sehr solide: Die liquiden Mittel, die den Kassenbestand, Schecks, Bankguthaben sowie Wertpapiere umfassen, betrugen zum Stichtag rund 8,0 Millionen Euro. Unter Einbeziehung der kurzfristigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 19,8 Millionen Euro verfügte die Formycon-Gruppe über liquide Mittel in Höhe von insgesamt etwa 27,8 Millionen Euro.
 

Die im ersten Halbjahr 2019 vollzogene Barkapitalerhöhung erhöhte das gezeichnete Kapital der Gesellschaft um 577.397,00 Euro durch Ausgabe ebenso vieler Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro auf insgesamt 10.000.000,00 Euro. Das Agio in Höhe von 16.686.773,30 Euro wurde vollständig in die Kapitalrücklage gebucht. Die Eigenkapitalquote des Konzerns erhöhte sich zum Stichtag dadurch auf 92 Prozent.
 

Die Formycon AG als die zentrale Entwicklungs- und operative Einheit des Unternehmens erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatz von 11,3 Millionen Euro (H1/2018 inkl. Sondereffekt: 18,9 Millionen Euro). Das Ergebnis dieser Periode betrug minus 0,7 Millionen Euro (H1/2018 inkl. Sondereffekt: 7,7 Millionen Euro).
 

Im Berichtszeitraum überschritt Formycon erstmals in der Unternehmensgeschichte die 100-Mitarbeiter-Schwelle. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter im Unternehmen stieg im ersten Halbjahr 2019 von 95 auf insgesamt 103.
 

Mit der Entwicklungen der ersten sechs Monate zeigt sich Dr. Nicolas Combé, Finanzvorstand von Formycon sehr zufrieden: "Die Halbjahreszahlen sind wie prognostiziert und wir sind sowohl entwicklungsseitig als auch im Ausbau der Organisation weitere wichtige Schritte vorangekommen. Für uns geht es weiterhin darum, unsere drei Hauptprodukte gemeinsam mit unseren Partnern erfolgreich zu entwickeln und zur Zulassung zu bringen, um dann an den zukünftigen Produktumsätzen teilhaben zu können. In diesem Zusammenhang ist die Einreichung von FYB201 bei der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA ein zentrales Zwischenziel."
 

Den vollständigen Halbjahresbericht finden Sie im Internet unter http://www.formycon.com/investoren/finanzberichte/
 

1) Lucentis(R) ist eine eingetragene Marke von Genentech Inc.
2) Stelara(R) ist eine eingetragene Marke von Johnson & Johnson
3) Eylea(R) ist eine eingetragene Marke von Regeneron Pharmaceuticals Inc.
 

Über Formycon:
Formycon ist ein führender konzernunabhängiger Entwickler von qualitativ hochwertigen Nachfolgeprodukten biopharmazeutischer Arzneimittel, sogenannten Biosimilars. Dabei fokussiert sich das Unternehmen auf Therapien in der Ophthalmologie und Immunologie sowie auf weitere wichtige chronische Erkrankungen und deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der technischen Entwicklung bis zur klinischen Phase III sowie der Erstellung der Zulassungsunterlagen ab. Mit seinen Biosimilars leistet Formycon einen bedeutenden Beitrag, um möglichst vielen Patienten den Zugang zu wichtigen und bezahlbaren Arzneimitteln zu ermöglichen. Derzeit hat Formycon vier Biosimilars in der Entwicklung.


Über Biosimilars:
Biopharmazeutika haben seit den 1980er-Jahren die Behandlung schwerwiegender Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Rheuma, Multipler Sklerose und erworbener Blindheit revolutioniert. In den kommenden Jahren laufen viele Patente auf Biopharmazeutika aus - bis 2020 verlieren Medikamente mit einem Umsatz von über 100 Milliarden Dollar ihren gesetzlichen Schutz. Biosimilars sind Nachfolgeprodukte von biopharmazeutischen Arzneimitteln, deren Marktexklusivität ausgelaufen ist. Der Zulassungsprozess in den hoch regulierten Märkten wie EU, USA, Japan, Kanada und Australien folgt dabei strikten regulatorischen Anforderungen, die an der Vergleichbarkeit des Biosimilars mit dem Referenzprodukt ausgerichtet sind. Derzeit beträgt der weltweite Umsatz mit Biosimilars über fünf Milliarden Dollar. Bis 2025 könnte er nach Analystenschätzungen auf rund 30 Milliarden Dollar steigen.


Kontakt:
Sabrina Müller
Corporate Communications and Investor Relations
Formycon AG
Fraunhoferstr. 15
82152 Martinsried/Planegg/Germany
Tel.: +49 (0) 89 - 86 46 67 149
Fax: + 49 (0) 89 - 86 46 67 110
Sabrina.Mueller@formycon.com // www.formycon.com


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Solche bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten umfassen unter anderem die Forschung und Entwicklung, den Zulassungsprozess, die Vorgehensweise von regulatorischen und anderen Behörden, klinische Studienergebnisse, Änderungen in Gesetzen und Vorschriften, die Produktqualität, Patientensicherheit, Patentstreitigkeiten sowie vertragliche Risiken und Abhängigkeiten von Dritten. Bezüglich der Pipeline-Projekte werden von der Formycon AG keine Zusicherungen, Gewährleistungen oder andere Garantien übernommen, dass diese die notwendigen regulatorischen und zulassungsrelevanten Zustimmungen erhalten oder wirtschaftlich verwertbar und/oder erfolgreich sein werden.
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