H.P.I. Holding AG: Geschäftszahlen 2010 und Ausblick 2011


H.P.I. Holding AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

15.08.2011 / 15:30


H.P.I. Holding AG: Geschäftszahlen 2010 und Ausblick 2011

+++ Umsatzsteigerung in Höhe von 17 Prozent auf 41,4 Mio. Euro (2009: 35,4 Mio. Euro)
+++ EBITDA um 4 Mio. Euro auf 4,2 Mio. Euro gestiegen (2009: 0,2 Mio. Euro)
+++ EBIT steigt um rund 4,1 Mio. Euro auf 3 Mio. Euro (2009: - 1,1 Mio. Euro)
+++ Gut aufgestellte H.P.I.-Beteiligungen profitieren vom konjunkturellen Aufschwung
+++ Dividendenausschüttung in Höhe von 0,10 Eurocent je Stückaktie für 2010 vorgesehen
+++ Positiver Ausblick für das Geschäftsjahr 2011

München, 15. August 2011: Die H.P.I. Holding AG (WKN: 600190; ISIN: DE0006001902) hat heute ihren Geschäftsbericht 2010 veröffentlicht und gibt zugleich einen positiven Ausblick auf das laufende Jahr 2011.

Im Geschäftsjahr 2010 konnte die H.P.I. Holding AG von der weltweiten Konjunkturerholung profitieren und ihr Geschäftsvolumen deutlich ausbauen. Auf Konzernebene stiegen die Umsätze um 17 Prozent auf 41,4 Mio. Euro (2009: 35,4 Mio. Euro). Das EBITDA konnte im Berichtszeitraum deutlich von 0,2 Mio. Euro in 2009 auf 4,2 Mio. Euro gesteigert werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte ebenfalls signifikant verbessert werden und stieg um rund 4,1 Mio. Euro auf 3 Mio. Euro (2009: - 1,1 Mio. Euro) an. Nach einem Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von rund minus 3,0 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2009 konnte im Geschäftsjahr 2010 ein Konzernjahresüberschuss von rund 1,9 Mio. Euro erzielt werden.

Zum Stichtag des 31.12.2010 belief sich die Bilanzsumme der H.P.I. Holding AG auf 30,3 Mio. Euro (31.12.2009: 29,6 Mio. Euro) und liegt damit rund 2 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Dabei belegen die weiterhin hohe Eigenkapitalquote in Höhe von 46,2 Prozent (31.12.2009: 43,5 Prozent) und die liquiden Mittel in Höhe von 2,2 Mio. Euro (31.12.2009: 2,4 Mio. Euro) die finanzielle Stabilität des Konzerns.

Durch die frühzeitig umgesetzten Restrukturierungs- und Konsolidierungsmaßnahmen konnten die Kosten nachhaltig gesenkt und die 100%igen H.P.I. Beteiligungen Berger Gruppe und Zimmer & Kreim auf die veränderten Marktbedingungen ausgerichtet werden.

Als europaweit führender Hersteller von Fassspannringen konnte die Berger Gruppe ihre Marktposition erneut festigen und neue Wachstumspotenziale nutzen. Die Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr 2010 um 5,4 Mio. Euro auf 30,7 Mio. Euro (2009: 25,3 Mio. Euro). Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Plus von 21,3 Prozent. Durch die Ausweitung der Produktpalette und der fortschreitenden Internationalisierung konnten neue Kundengruppen und Märkte erschlossen werden. Hervorzuheben ist die Erschließung des chinesischen Marktes durch die Errichtung einer eigenen Produktionsstätte, die sich im Geschäftsjahr 2010 und 2011 weiter konkretisiert hat. Mittelfristig könnte in diesem interessanten Markt ein Umsatzvolumen von 6-8 Mio. Euro generiert werden. Gleichzeitig konnten die Kosten nachhaltig gesenkt werden. Die Maßnahmen zur Kostensenkung umfassten unter anderem die Schließung der Tochtergesellschaft Berger S.A.R.L. in Frankreich, wodurch die Produktionskapazitäten am Standort Berg gebündelt werden konnten.

Die zweite Beteiligung der H.P.I. Holding AG, Zimmer & Kreim ist auf die Entwicklung und Herstellung von Erodiermaschinen, Handlingsystemen und Softwarelösungen für die Werkzeug- und Formenbauindustrie spezialisiert. Vor allem im Bereich komplexer prozessgesteuerter Systemlösungen konnte Zimmer & Kreim ihre Marktposition festigen und ausbauen. Entsprechend konnten die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2010 um 5,5 Prozent auf rund 10,7 Mio. Euro (2009: 10,1 Mio. Euro) ausgebaut werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg von minus 2,4 Mio. Euro im Vorjahr auf 12 TEUR im Jahr 2010 an. Neben der Umsatzsteigerung wirkten sich hier vor allem nachhaltig realisierte Kosteneinsparpotenziale positiv auf die Ergebnisentwicklung aus. Im laufenden Jahr 2011 konnte dieser positive Trend fortgesetzt werden. Der Auftragsbestand der Zimmer & Kreim belief sich Ende Mai 2011 bereits auf 5 Mio. Euro. Gleichzeitig werden die eingeleiteten Kosteneinsparungen auch weiterhin konsequent umgesetzt. Für das Gesamtjahr wird daher mit einer weiteren Verbesserung der Umsatz- und Ertragskennzahlen gerechnet.

'Die H.P.I. Holding AG hat das Jahr 2010 aktiv genutzt, um die Marktposition und Wettbewerbsfähigkeit der Beteiligungen zu stärken. Strukturen und Kosten wurden optimiert sowie Maßnahmen zur Erschließung neuer Märkte und Zielgruppen vollzogen. Damit haben wir die Weichen für eine ertragsstarke und profitable Zukunft gestellt. Vor dem Hintergrund nachhaltig gestraffter Unternehmensstrukturen sind wir zuversichtlich mit einer weiteren Ausweitung des Geschäftsvolumens auch das Ergebnis des H.P.I. Konzerns im Geschäftsjahr 2011 weiter verbessern zu können. Gerade im Hinblick auf die weiterhin positiven Unternehmensaussichten werden Vorstand und Aufsichtsrat der ordentlichen Hauptversammlung 2011 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,10 Eurocent je Stückaktie vorschlagen. Damit setzen wir unsere aktionärsfreundliche Dividendenpolitik der letzten Jahre fort und untermauern die positive Entwicklung und finanzielle Stabilität unserer Gesellschaft', so Jörg Rafael, Alleinvorstand der H.P.I. Holding AG.

Der Vorstand

 

Über H.P.I. Holding AG:

Die H.P.I. Holding AG konzentriert sich auf den mehrheitlichen Erwerb von spezialisierten Produktionsunternehmen im Mittelstand. Dabei investiert die H.P.I. Holding AG in Nischenanbieter, die eine führende Position in ihrem jeweiligen Marktsegment besitzen. Über ein dauerhaftes Engagement und dem Einbringen von Know-how in den Bereichen Controlling, Kostenmanagement, Investition, Finanzierung und Expansion soll eine Wertsteigerung durch die strategische Weiterentwicklung realisiert werden. Derzeit hält die H.P.I. Holding AG zwei wesentliche Mehrheitsbeteiligungen. Hierzu gehören die August Berger Metallwarenfabrik GmbH - einem europaweiten Marktführer im Bereich der Spannringproduktion, die überwiegend beim Verschluss von Fässern zum Einsatz kommen - und die Zimmer & Kreim GmbH & Co. KG - einem Entwickler und Hersteller von Erodiermaschinen, Handlingsystemen und Softwarelösungen für die Werkzeug- und Formbauindustrie. Im Bereich der Systemanbieter - der Vernetzung von Erodiermaschinen und Handlingsystemen durch Software - ist Zimmer & Kreim technologischer Weltmarktführer. Die H.P.I. Holding AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im Open Market gelistet.

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